Donnerstag, 31. August 2017

Die Gabe der Könige von Robin Hobb



Klappentext

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Infos zum Buch

Erschienen: 2017
Übersetzt: von Eva Bauche-Eppers
Seiten: 608
ISBN: 978-3-7645-3183-6
Verlag: Penhaligon
Preis: 15,00 Euro

Dieses Buch ist schon unter anderen Namen erschienen. 
Der Adept des Assassinen im Bastei Lübbe Verlag
Der Weitseher im Heyne Verlag

Meine Meinung

Manchmal hat man so Bücher, da schreckt ein alleine die Seitenzahl eines Buches ab und man denkt sich 'da werde ich so lange dran sitzen und wie soll ich das den schaffen'. Bis man sich dann dazu durchringen kann das Buch zur Hand zu nehmen, braucht es bei mir immer ein bisschen Überwindung. 

Wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt knapp 3 Woche gebraucht, um das Buch zu beenden, aber das lag weniger daran, dass es mir nicht gefallen hat, ganz im gegenteil es hat mir so gut gefallen, dass ich jedesmal wenn ich nur kurz weiter lesen wollte so in den Bann der Geschichte gezogen wurde, das es schwer fiel zur richtigen zeit wieder aufzuhören, sonder lag es viel mehr daran, dass ich einfach bis zu 10 Tag am Tag 6 Tage die Woche unterwegs war und dadurch kaum zum Lesen kam. 

Die Geschichte hat mich so begeistert, mit all den Intrigen innerhalb der Königlichen Mauern, mit den Geschehnissen dahinter. Am meisten hat mich wahrscheinlich Fitz selbst in seinen Bann gezogen, weil er so viel tut und sich so sehr anstrengt, um es anderen Recht zu machen und trotzdem die meiste zeit behandelt wird, als wäre er ein lästiges stück dreck, dass man nicht weg bekommt. 

Was ich auch total lustig fand, ist die Tatsache, dass ich total getäuscht wurde von dem Namen Robin Hobb, ich war die ganze Zeit der Meinung, dieses Buch hätte ein Mann geschrieben, dabei steckt eine Frau dahinter, was ich dann erst richtig realisiert habe, als ich am Ende des Buches angelangt war und das Foto der Autorin sah. 

Das Buch werde ich definitiv weiter empfehlen und ich freue mich schon, auf den zweiten Teil der Reihe um Fitz Chivalric Weitseher noch ein bisschen besser kennenlernen zu können und zu sehen, wie es ihm in den darauf folgenden Jahren ergangen ist.

4 von 5 Sterne


-Lea
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