Dienstag, 5. Januar 2016

Shotgun Lovesongs von Nickolas Butler






Klappentext

Die Große Kunst zu Leben

Fünf Freunde aus einer Kleinstadt im Norden der USA. Durchs Schicksal auseinander getrieben, lebt in allen die Sehnsucht nach der Nähe, die sie einst verband. Ein sentimentaler, kraftvoller Roman, der vielstimmig von den großen Themen Freundschaft, Heimat und Liebe erzählen.







Infos zum Buch

Original Titel: Shotgun Lovesongs
Übersetzt: von Dorothee Merkel
Erschienen: 2015
Genre: Roman
Seiten: 432
Alter: /
ISBN: 978-3-453-43782-1
Verlag: Heyne

Charakter Profile

Henry und Beth sind seit einigen Jahren verheiratet und haben 2 Kinder. Sie haben eine Farm, auf der über 200 Kühe leben und drehen jeden Cent 3 mal um, um über die Runden zu kommen, Es gibt gute und schlechte Monate, aber sie haben nie die Hoffnung verloren. Ab und zu denkt Henry trotzdem darüber nach, ob es nicht besser wäre die Farm aufzugeben und irgendwo ein neues Leben zu beginnen.

Lee (Leeland) ist berühmt und braucht meistens ein bisschen Zeit, um sich wieder an das Normale Leben zu gewöhnen, wenn er nach einer langen Zeit mal wieder in Little Wing  ist. Er liebt es mit seinem alten Traktor auf seinem Weitläufigen Anwesen rum zufahren. Aber seine größte Leidenschaft gilt nun mal der Musik, das hat sich nie geändert.

Kip (Kipper) wird in ein paar Wochen heiraten und hat für diesen Anlass extra eine alte Scheune Renovieren lassen. Er Telefoniert oft und ist sehr schlau. Er hat dafür gesorgt, dass die Alte Mühle wieder den Betrieb aufnimmt. 


Ronny Taylor war Alkoholiker, bis er einen Unfall hatte und seitdem ist er nicht mehr der, der er einmal war. Er war Professioneller Rodeoreiter. Nach dem Unfall und einem Entzug, kann er diesen Beruf nicht mehr ausüben, seit dem kümmert Lee sich um das Finanzielle und sorgt dafür, dass er alles hat was er braucht. 

Meine Meinung

Erstmal möchte ich mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ich habe genau 2 Anläufe gebraucht, um dieses Buch wirklich bis zum Ende durch zu lesen. Das Problem war einfach, dass ich dachte, ich könnte es so lesen, wie andere Bücher auch, aber so hat das nicht funktioniert, ich konnte nicht einfach mal kurz in das Buch schauen und alles verstehen.

Beim ersten versuch habe ich es nur 30 Seiten durchgehalten, weil es mir wirklich schwer fiel mich nur auf diese Geschichte zu konzentrieren. Dann habe ich mir einfach die Zeit genommen, ich wollte dieses Buch verstehen können, eine Rezension schreiben können und nicht nach ein paar Seiten wieder zurück ins Regal stellen.

Anfang Januar habe ich mir dann einfach die Zeit genommen, die ich brauchte um diesem Buch die Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient hat. Ich habe angefangen zu Lesen und von Seite zu Seite habe ich mehr der Geschichte in mich aufgenommen, ich habe versucht das zu Fühlen, was diese Menschen fühlen, ich habe versucht ihr denken zu verstehen und am Ende ist es mir gelungen.

Ich habe verstanden, was diese Geschichte aussagen möchte, ich habe mich sozusagen in die Geschichte reinfallen lassen. Zum Ende hin, habe ich mich gefragt, wie man diese Welt am besten beschreiben könnte, klar es ist eine ganz normale Geschichte, diese Orte gibt es wirklich, aber ich habe bemerkt, dass diese Welt zerbrechlicher ist, als man sich vorstellen mag.

Jeder Schritt, denn ich weiter in dieses Buch gemacht habe, hat mir gezeigt, wie wichtig Freundschaft und Familie ist, wie wichtig es ist, einem Ort den Respekt zu verleihen, den er verdient hat und vor allem was es bedeutet an etwas gebunden zu sein, Sehnsucht zu haben.


Am Ende kann ich aber trotzdem guten Gewissens sagen, dass jeder, der einem Buch die Aufmerksamkeit gibt, die es braucht, dieses am Ende auch verstehen wird. Trotz der Anfänglichen Schwierigkeiten, möchte ich dem Buch 4 von 5 Sterne geben.


-Lea
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